zu Be­such in 
 Dör­ren­bach 
 (Teil 3 von 3) 

Teil 3

Wie geht es wei­ter?

Ge­ra­de vor Kur­zem hat das ge­mein­schaft­lich wie­der her­ge­rich­te­te „Milch­häusl“ sei­ne Er­öff­nung ge­fei­ert und wird mit ei­nem bun­ten ex­pe­ri­men­tel­len Pro­gramm für 2025 be­spielt — wie gut dies an­ge­nom­men wird, muss sich noch zei­gen. Ge­plant ist auch ein ku­li­na­ri­sches Fest, um Spei­sen aus den Län­dern der Bewohner*innen zu tei­len und dar­über mit­ein­an­der ins Ge­spräch zu kom­men. Letz­tes Jahr wur­de auch der Weih­nachts­markt er­satz­wei­se auf der Frei­licht­büh­ne im Wald um­ge­setzt, was sehr gut an­ge­nom­men wur­de und wie­der­holt wer­den soll.

Co­py­right I. Kast 2025

Fe­li­ci­tas Kraus wünscht sich für die Zu­kunft, wie­der we­nigs­tens ein Wein­lo­kal in Dör­ren­bach zu ha­ben. Eine Bür­ger­ver­samm­lung soll dazu ge­nutzt wer­den, um eine Ge­nos­sen­schaft zum Be­trieb ei­nes sol­chen Lo­kals zu schaf­fen. Sie sieht sich das Dorf gut ge­rüs­tet für die Zu­kunft, denn seit sich der Ort Mit­te der drei­ßi­ger Jah­res des letz­ten Jahr­hun­derts dem Tou­ris­mus ge­öff­net hat, wuchs die Of­fen­heit ge­gen­über Neu­em. Für sie zählt we­ni­ger, ob je­mand zu­ge­zo­gen oder ein­hei­misch ist, son­dern das, was ver­bin­det, näm­lich die Lie­be zum Dorf und der Hei­mat. Dazu zu ge­hö­ren, nicht ver­ges­sen zu wer­den, zu wis­sen, dass Hil­fe da ist falls not­wen­dig, ver­netzt zu sein und ge­se­hen zu wer­den, das sind Qua­li­täts­merk­ma­le, die für sie in Dör­ren­bach ge­ge­ben sind.

Co­py­right I. Kast 2025

Im Ort ist man sich dar­über im Kla­ren, dass eine Ver­ste­ti­gung der ak­tu­el­len gu­ten Si­tua­ti­on und des gro­ßen En­ga­ge­ments nicht von ei­nem dau­er­haf­ten fi­nan­zi­el­len Mit­tel­fluss ab­hän­gig sein darf. Es braucht Lö­sun­gen, die dazu ge­eig­net sind, Men­schen dau­er­haft an­zu­spre­chen, zu mo­ti­vie­ren und sie mit ih­ren je­wei­li­gen Fä­hig­kei­ten in die Wei­ter­ent­wick­lung des Dor­fes ein­zu­be­zie­hen. Aus die­sem Grun­de ist auch ge­plant, eine Dorf­mo­de­ra­ti­on in An­spruch zu neh­men, um die­sen Pro­zess mit ex­ter­ner Un­ter­stüt­zung an­zu­ge­hen.

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