Geflüchtete Kinder und Jugendliche wachsen zwischen Herkunfts- und Ankunftskultur auf – unter Bedingungen, die von Brüchen und belastenden Erfahrungen geprägt sind. Diese Lebensrealität eröffnet Chancen, sie bringt jedoch auch besondere Herausforderungen mit sich. Damit junge Menschen in dieser Situation Sicherheit, Orientierung und faire Zukunftsperspektiven erhalten, braucht es gemeinsames Handeln. Eine nachhaltige Förderung geflüchteter Kinder und Jugendlicher erfordert eine abgestimmte und verlässliche Zusammenarbeit von Bildung, Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Zivilgesellschaft und Politik.
Am 28. April 2026 steht beim Fachtag „Ankommen ist mehr als bleiben“ der fachliche Austausch, die Vorstellung bewährter Praxisansätze und der Aufbau regionaler Vernetzungsstrukturen im Mittelpunkt. Veranstalter sind die Fachstelle interkulturelle psychosoziale Gesundheit, die AG Flucht und Trauma sowie die Ministerien für Gesundheit, Integration und Bildung.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 14. April 2026.
Die Veranstaltung wird als Lehrkräftefortbildung anerkannt und von der Landespsychotherapeutenkammer mit zehn Punkten zertifiziert.
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