Resilienz bedeutet, schwierige Zeiten und Krisen gut zu überstehen und gestärkt weiterzumachen.
Menschen mit Resilienz nutzen ihre eigenen Stärken und holen sich Unterstützung von anderen. Sie wachsen an ihren Erfahrungen, lernen für das weitere Leben und können mit zukünftigen Herausforderungen besser umgehen.
3 Bausteine
Resilienz ist weder ein Zustand noch ein Endergebnis. Sie entwickelt sich schrittweise. Resilienz besteht aus drei Bausteinen, die wir entweder geerbt haben oder entwickeln können:
Resilienz-Baustein 1: Resistenz
Alles, was wir an Vererbung mitbringen, wie wir aufgewachsen sind und welche Persönlichkeit wir haben, beeinflusst unsere Resilienz. So wie der Stamm und die Äste eines Baumes einem Sturm trotzen.
Resilienz-Baustein 2: Regeneration
Eine Krise beutelt uns, wir reagieren verängstigt oder gereizt. Nach der Krise können wir wieder so stark sein und in uns ruhen wie davor. So, wie sich die Äste eines Baumes während eines Sturms verbiegen, aber danach wieder ihre gewachsene Form annehmen.
Resilienz-Baustein 3: Rekonfiguration
Manchmal verändert uns eine Krise, bricht unser Herz oder unser Vertrauen. Beim nächsten Mal werden wir etwas vorsichtiger sein, uns ein dickeres Fell zu legen, damit wir nicht erneut verletzt werden. So wie ein Baum durch Stürme Äste verliert und auf der Nordseite mit Moos bewachsen ist, wodurch er vor künftigen Unwettern besser geschützt ist.
Resilienz bedeutet nicht, unverwundbar zu sein. Es bedeutet, immer wieder zu wachsen.
Den Blogbeitrag findest du auch auf der Webseite der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft (Link öffnet in neuem Fenster/Tab)